Datenschutzinformationen für Kund*innen


Betroffene

Diese Erklärung richtet sich an alle Personen, die Kund*innen der Verantwortlichen sind, wozu
auch potenzielle und ehemalige Kund*innen gehören. Alle Personenbezeichnungen beziehen
sich auf alle Geschlechter und die damit verbundenen Sprachformen, insbesondere divers,
weiblich, männlich. Jede Personenbezeichnung ist mit dem Zusatz „(m/w/d)“ zu verstehen.

Verantwortliche

Verantwortliche für die hier beschriebene Verarbeitung ist die Fa. Enrico Fricke e.U., Groner Str.
6, 37073 Göttingen, E: info@e5enz.com.

Rechte der Betroffenen und sonstige Hinweise

(1) Die Betroffenen haben mit Blick auf die zu ihrer Person gespeicherten Daten folgende
Rechte: Das Recht auf Auskunft, das Recht auf Berichtigung unrichtiger Daten, das Recht auf
Löschung von Daten, für die es keinen Aufbewahrungsgrund mehr gibt, auf Einschränkung der
Verarbeitung sowie auf Datenübertragbarkeit. Ferner haben sie das Recht, sich bei der für die
Verantwortliche zuständigen Aufsichtsbehörde zu beschweren.
(2) Soweit die Verarbeitung auf einer Einwilligung der Betroffenen beruht, können die
Betroffenen ihre Einwilligung jederzeit und mit Wirkung für die Zukunft widerrufen; etwa durch
formlose Nachricht an einen der o.g. Kontaktkanäle (Verantwortliche).
(3) Soweit die Verarbeitung auf der Erfüllung eines berechtigten Interesses, mithin auf Artikel 6
Absatz 1 Satz 1 lit. f DSGVO, beruht, können die Betroffenen der Verarbeitung jederzeit
widersprechen; etwa durch formlose Nachricht an einen der o.g. Kontaktkanäle
(Verantwortliche). Falls der Widerspruch begründet ist, wird die Verarbeitung beendet. Sofern
das berechtigte Interesse im Direktmarketing liegt; ist der Widerspruch stets begründet.
(4) Eine automatisierte Entscheidungsfindung, einschl. Profiling, findet nicht statt.
(5) Eine rechtliche Verpflichtung zur Verarbeitung besteht nur, sofern nachfolgend auf Artikel 6
Absatz 1 Satz 1 lit. c DSGVO Bezug genommen wird.
(6) Sofern nachfolgend eine Datenverarbeitung beschrieben wird, heißt das nicht, dass die
Betroffenen einen irgendwie gearteten Anspruch auf die damit verbundenen Handlungen haben
(z.B. Medienaufnahmen, Bewertungen). Die Ansprüche des Betroffenen ergeben sich aus den
Absätzen 1 bis 3 dieses Abschnitts. Die nachfolgend dargestellten Datenverarbeitungen
beschreiben nur mögliche Handlungsweisen, die aber nicht auf alle Betroffenen zutreffen.

Übermittlung in Länder außerhalb der Europäischen Union

(1) Sofern personenbezogene Daten an Stellen außerhalb der Europäischen Union übermittelt
werden, muss die Verantwortliche ergänzende Schutzgarantien nach Artikel 44 ff. DSGVO
mitteilen.
(2) Sofern sich die Verantwortliche in der nachfolgenden Datenschutzerklärung auf einen sog.
Angemessenheitsbeschluss beruft, bedeutet dies, dass die empfangende Stelle in einem Land,
Gebiet oder spezifischen Sektor sitzt, zu dem die EU-Kommission beschlossen hat, dass es ein
angemessenes Datenschutzniveau bietet. Die Garantie folgt dann aus Artikel 45 DSGVO.
(3) Sofern sich die Verantwortliche in der nachfolgenden Datenschutzerklärung auf die sog. EUStandardvertragsklauseln
beruft, bedeutet dies, dass die empfangende Stelle sich zur Achtung
der EU-Datenschutzgrundsätze vertraglich verpflichtet hat und dies auf Grundlage der sog. EUStandardvertragsklauseln,
Die Garantie folgt dann aus Artikel 46 DSGVO.
(4) Sofern sich die Verantwortliche in der nachfolgenden Datenschutzerklärung auf sog.
verbindliche, interne Datenschutzvorschriften beruft, bedeutet dies, dass die zuständige
Aufsichtsbehörde die Übermittlung genehmigt hat. Die Garantie folgt dann aus Artikel 47
DSGVO.
(5) Sofern sich die Verantwortliche in der nachfolgenden Datenschutzerklärung darauf beruft,
dass die Betroffenen in die Übermittlung in ein Land außerhalb der Europäischen Union
ausdrücklich eingewilligt haben, bedeutet dies, dass sie in Kenntnis aller damit verbundenen
Risiken der Übermittlung dennoch zustimmen. Die Garantie folgt dann aus Artikel 49 Absatz 1 lit.
a DSGVO. Etwaige Risikohinweise befinden sich im Glossar.

Erwartbare Standarddatenverarbeitung
Vertragsanbahnung:

Erstkontakt
Die Anbahnung des Vertrages verläuft wie folgt: Entweder nehmen die Betroffenen mit der
Verantwortlichen Erstkontakt auf oder umgekehrt. Hierbei verarbeitet die Verantwortliche alle
Daten, die die Betroffenen freiwillig übermitteln. Das sind häufig die Kontaktdaten (Name,
Kontaktdaten wie E-Mail-Adresse, Anschrift, Telefonnummer) sowie die Kommunikationsdaten
(Schilderung des Inhalts, Gesprächsnotizen, Formulareinträge). Die Verantwortliche erstellt auf
dieser Grundlage ein Angebot und speichert diese Daten. Zweck ist die Anbahnung bzw.
Begründung eines Vertrages. Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 lit. b DSGVO.

Geltendmachung von Rechten
Sofern die Betroffene ihre Rechte nach der DSGVO oder anderen rechtlichen Vorschriften
geltend machen, verarbeitet die Verantwortliche die Daten, um diese Ansprüche zu prüfen und
ggf. zu erfüllen. Zweck ist die Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung. Rechtsgrundlage ist
Artikel 6 Absatz 1 Satz lit. c DSGVO i.V.m. der Norm, aus der sich die rechtliche Verpflichtung
ergibt.

Löschung:
Nach Ablauf der Aufbewahrungszeiträume (vgl. unten „Nach Ende des aktiven
Vertragsverhältnisses“) werden die Daten gelöscht. Die Löschung bezweckt die Erfüllung einer
rechtlichen Verpflichtung und beruht auf Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 lit. c DSGVO i.V.m. Artikel 5
Absatz 1 litt. a, e DSGVO.

Aktives Vertragsverhältnis:

Durchführung des Vertrages
Nach Zustandekommen des Vertrages erhebt die Verantwortliche die weiteren Kommunikationsund
Abrechnungsdaten (Auslieferung Leistung, Beantwortung Nachfragen), um den Vertrag zu
erfüllen. Zweck ist die Durchführung eines Vertrages. Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Satz
1 lit. b DSGVO.

Veränderungen bei der Datenverarbeitung
Sofern die Verantwortliche die Verarbeitung verändert, insbesondere neue Empfänger einsetzt,
wird sie die Betroffenen per E-Mail über die Veränderung informieren; dies, indem sie die
aktualisierten Datenschutzinformationen per E-Mail übermittelt. Zweck ist die Erfüllung der
Transparenzpflichten nach der DSGVO (Artikel 12 bis 14 DSGVO). Rechtsgrundlage ist Artikel 6
Absatz 1 Satz 1 lit. c DSGVO.

Geltendmachung von Rechten
Sofern die Betroffene ihre Rechte nach der DSGVO oder anderen rechtlichen Vorschriften
geltend machen, verarbeitet die Verantwortliche die Daten, um diese Ansprüche zu prüfen und
ggf. zu erfüllen. Zweck ist die Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung. Rechtsgrundlage ist
Artikel 6 Absatz 1 Satz lit. c DSGVO i.V.m. der Norm, aus der sich die rechtliche Verpflichtung
ergibt.

Konflikte im Vertragsverhältnis
Im Fall eines rechtlichen Konflikts zwischen den Betroffenen und der Verantwortlichen werden
die Daten verarbeitet, um entsprechende Erklärungen abzugeben und ggf., um einen externen
Rechtsrat einzuholen. Hierbei werden folgende Daten verarbeitet: Name, Kontaktdaten,
sämtliche Vorgänge, die im Zusammenhang mit dem rechtlichen Konflikt stehen. Die
Verarbeitung dient Wahrnehmung externer, rechtlicher Beratung/Betreuung sowie Ausübung
eigener Rechte der Verantwortlichen. Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 lit. f DSGVO,
wobei das berechtigte Interesse aus den vorgenannten Zwecken folgt. Soweit Daten extern
verarbeitet werden, stellt dies keine Auftragsverarbeitung (vgl. DSK-Kurzpapier 13), sondern
eine Datenübermittlung dar, die ihrerseits durch Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 lit. f DSGVO
gerechtfertigt ist. Es handelt sich mithin um einen Fall des sonstigen Outsourcings.

Löschung
Nach Ablauf der Aufbewahrungszeiträume (vgl. unten „Nach Ende des aktiven
Vertragsverhältnisses“) werden die Daten gelöscht. Die Löschung bezweckt die Erfüllung einer
rechtlichen Verpflichtung und beruht auf Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 lit. c DSGVO i.V.m. Artikel 5
Absatz 1 litt. a, e DSGVO.

Nach Ende des aktiven Vertragsverhältnisses

Aufbewahrung nach deutschem Recht
(1) Nach Ende des Vertragsverhältnisses werden alle vorgenannten Daten, die noch gespeichert
werden, aufbewahrt. Hinsichtlich der Aufbewahrung ergeben sich Zweck und Rechtsgrundlage
aus der untenstehenden Auflistung der Aufbewahrungszeiträume (Absatz 2)
(2) Es gelten folgende Aufbewahrungszeiten:
a. Aufbewahrungszeitraum 1: Interne Aufzeichnungen (z.B. Jahresabschlüsse, Buchungsbelege)
sind 10 Jahre aufzubewahren, beginnend mit dem 31. Dezember des Kalender Jahres, in dem
das jeweilige Dokument entstanden ist. Die Verarbeitung dient der Erfüllung einer rechtlichen
Verpflichtung und beruht auf Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 lit. c DSGVO i.V.m. § 147 AO, § 257 HGB.
b. Aufbewahrungszeitraum 2: Daten der geschäftlichen Kommunikation (z.B. Kundenbriefe) und
sonstige steuerrelevante Unterlagen sind 6 Jahre aufzubewahren, beginnend mit dem 31.
Dezember des Kalender Jahres, in dem das jeweilige Dokument entstanden ist. Die
Verarbeitung dient der Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung und beruht auf Artikel 6 Absatz 1
Satz 1 lit. c DSGVO i.V.m. § 147 AO, § 257 HGB.
c. Aufbewahrungszeitraum 3: Daten, die entstehen, wenn die Betroffenen datenschutzrechtliche
Ansprüche gegenüber dem Verantwortlichen geltend machen, werden für drei Jahre aufbewahrt,
beginnend mit dem 31. Dezember des Kalenderjahres, in dem die Verantwortliche hierauf
reagiert. Die Verarbeitung dient der Wahrung des Interesses, sich gegen Ansprüche zu
verteidigen und beruht auf Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 lit. f DSGVO, wobei das berechtigte
Interesse aus dem o.g. Zweck folgt. Die Dauer des berechtigten Interesses folgt aus den
Verjährungsvorschriften für Schadenersatzansprüche (§§ 195, 199 Absatz 1 BGB) und
ergänzend aus den Verjährungsvorschriften des Ordnungswidrigkeitenrechts (§ 31 Absatz 2
Ziffer 1 OWiG i.V.m. Artikel 83 DSGVO).
d. Aufbewahrungszeitraum 4: Daten, die entstehen, wenn die Betroffenen sonstige Ansprüche
gegenüber der Verantwortlichen geltend machen, werden für drei Jahre aufbewahrt, beginnend
mit dem 31. Dezember des Kalenderjahres, in dem der Verantwortliche hierauf reagiert. Die
Verarbeitung dient der Wahrung des Interesses, sich gegen Ansprüche zu verteidigen und
beruht auf Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 lit. f DSGVO, wobei das berechtigte Interesse aus dem o.g.
Zweck folgt. Die Dauer des berechtigten Interesses folgt aus den Verjährungsvorschriften für
Schadenersatzansprüche (§§ 195, 199 Absatz 1 BGB).
e. Aufbewahrungszeitraum 5: Daten, die auf einer Einwilligung beruhen, sind bis zum Widerruf
der Einwilligung bzw. bis zum Wegfall des mit der Verarbeitung verbundenen Zwecks
aufzubewahren, je nachdem, was früher eintritt. Die Aufbewahrung dient dem mit der
Einwilligung verbundenen Zweck und beruht auf Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 lit. a DSGVO.
f. Aufbewahrungszeitraum 6: Daten, die die Erteilung der Einwilligung beweisen, sind 3 Jahre
aufzubewahren, beginnend mit dem Zeitpunkt des Widerrufs der Einwilligung oder des Wegfalls
des Zwecks, je nachdem, was früher eintritt. Die Verarbeitung dient der Wahrung des Interesses,
sich gegen Ansprüche zu verteidigen und beruht auf Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 lit. f DSGVO,
wobei das berechtigte Interesse aus dem o.g. Zweck folgt. Die Dauer des berechtigten
Interesses folgt aus den Verjährungsvorschriften des Ordnungswidrigkeitenrechts (§ 31 Absatz 2
Ziffer 1 OWiG i.V.m. Artikel 83 DSGVO).

Löschung der Daten
Nach Ablauf der Aufbewahrungszeiträume werden die Daten gelöscht. Die Löschung bezweckt
die Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung und beruht auf Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 lit. c
DSGVO i.V.m. Artikel 5 Absatz 1 litt. a, e DSGVO.

Außergewöhnliche Datenverarbeitung

Videokonferenzen
(1) Die Verantwortliche ermöglicht den Betroffenen die Kommunikation per Videokonferenz.
(2) Falls die Betroffenen sich für die Videokonferenz entscheiden, holt sie die dafür erforderliche
Einwilligung ein. Hierfür verarbeitet sie den Namen, Zeitpunkt und Status der Einwilligung.
Zweck ist die Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung. Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1
Satz 1 lit. c DSGVO i.V.m. Artikel 7 Absatz 1 DSGVO.
(3) Die Verantwortliche führt Gespräche per Videokonferenz durch. Hierbei verarbeitet sie die
hierbei anfallenden Bild- und Tondaten sowie etwaige Mitschriften. Zweck ist die
vertragsbezogene Kommunikation mit den Betroffenen. Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1
Satz 1 lit. a DSGVO. Dem steht das Verbot nach Artikel 9 Absatz 1 DSGVO nicht entgegen, da
hier die Ausnahme nach Artikel 9 Absatz 2 lit a DSGVO greift.

Sicherheitsüberprüfung von E-Mails ohne KI
Alle E-Mails, die die Betroffenen an die Verantwortliche senden, werden dahingehend überprüft,
ob sie für die IT-Infrastruktur des Verantwortlichen riskant sind, etwa, ob damit ein Cyberangriff
verbunden ist. Die Überprüfung beruht auf statischen Regeln und Playbooks, die festlegen, ob
eine E-Mail maliziös ist. Hierbei werden nur die Daten der jeweils zu überprüfenden,
eingehenden E-Mail geprüft; dies u.a. anhand von Sperrlisten. Hierbei verarbeitet sie die
folgenden Daten: E-Mail-Adressen, Inhalt der eingehenden E-Mails, Status maliziös/nicht
maliziös. Zweck ist erstens die Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung i.S.v. Artikel 32 DSGVO
(Zweck 1) und zweitens der Schutz der eigenen IT-Infrastruktur (Zweck 2). Mit Blick auf Zweck 1
ist Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 lit. c DSGVO die Rechtsgrundlage. Mit Blick auf Zweck 2 ist Artikel 6
Absatz 1 Satz 1 lit. f DSGVO die Rechtsgrundlage, wobei das berechtigte Interesse aus Zweck 2
folgt.

Übermittlung von Daten an Steuerberatungskanzlei
Die Verantwortliche übermittelt die steuerrechtlich relevanten Daten (Rechnungen,
Zahlungseingänge usw.) an eine externe Steuerberatungskanzlei. Hiervon sind folgende Daten
umfasst: Name, Kontaktdaten, sämtliche für die Besteuerung relevanten Daten, die die
Betroffenen freiwillig mitteilen. Zweck der vorgenannten Verarbeitungsvorgänge ist die
Wahrnehmung externer, steuerrechtlicher Unterstützung. Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1
Satz 1 lit. f DSGVO, wobei das berechtigte Interesse aus dem o.g. Zweck folgt. Soweit Daten in
der externen Steuerberatungskanzlei verarbeitet werden, stellt dies keine Auftragsverarbeitung
(vgl. DSK-Kurzpapier 13), sondern eine Datenübermittlung dar, die ihrerseits durch Artikel 6
Absatz 1 Satz 1 lit. f DSGVO gerechtfertigt ist. Es handelt sich mithin um einen Fall des
sonstigen Outsourcings.

Beratung in einer Social Media Gruppe
(1) Die Verantwortliche bietet den Betroffenen an, in eine Social Media Gruppe einzutreten, in
der sie berät.
(2) Zunächst erfragt sie die Einwilligung dafür und dokumentiert die Antwort. Hierfür verarbeitet
sie den Namen, Zeitpunkt und Status der Einwilligung. Zweck ist die Erfüllung einer rechtlichen
Verpflichtung. Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 lit. c DSGVO i.V.m. Artikel 7 Absatz
1 DSGVO.
(3) Falls die Einwilligung erteilt wird, geschieht folgendes: Sie verarbeitet alle Daten, die die
Betroffenen dort freiwillig preisgeben, worin auch eine Übermittlung dieser Information an die
anderen Gruppenmitglieder sowie an die Drittanbieterin des sozialen Netzwerks liegt. Sie nutzt
diese Daten, um seine Leistungen zu erbringen. Hierbei werden die Namen, Nutzernamen und
Kommunikationsinhalte verarbeitet. Zweck ist die Erfüllung eines Vertrages und die werbliche
Ansprache. Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 lit. a DSGVO.

Bewertungen/Testimonials
(1) Die Verantwortliche holt Testimonials der Betroffenen ein.
(2) Zunächst erfragt sie die Einwilligung dafür und dokumentiert die Antwort. Hierfür verarbeitet
sie den Namen, Zeitpunkt und Status der Einwilligung. Zweck ist die Erfüllung einer rechtlichen
Verpflichtung. Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 lit. c DSGVO i.V.m. Artikel 7 Absatz
1 DSGVO.
(3) Falls die Einwilligung erteilt wird, geschieht folgendes: Die Verantwortliche erhebt die
Testimonials und veröffentlicht sie, soweit die erteilte Einwilligung dies erlaubt. Hierbei werden
folgende Daten verarbeitet: Name, Status zur Einwilligung, Datum der Entscheidung. Die
Verarbeitung bezweckt die Präsentation der Verantwortlichen. Rechtsgrundlage ist Artikel 6
Absatz 1 Satz 1 lit. a DSGVO.

Videotestimonials
(1) Die Verantwortliche ermöglicht den Betroffenen in einigen, ausgewählten Fällen, ein
Videotestimonial abzugeben.
(2) Falls die Betroffenen sich dafür entscheiden, holt sie die dafür erforderliche Einwilligung ein.
Hierfür verarbeitet sie den Namen, Zeitpunkt und Status der Einwilligung. Zweck ist die Erfüllung
einer rechtlichen Verpflichtung. Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 lit. c DSGVO i.V.m.
Artikel 7 Absatz 1 DSGVO.
(3) Die Verantwortlich fertigt das Videotestimonial an und veröffentlicht es, soweit die
Einwilligung es zulässt. Hierbei werden folgende Daten verarbeitet: Name, Bild- und Tondaten.
Zweck ist Präsentation der Verantwortlichen in der Öffentlichkeit. Rechtsgrundlage ist die
Einwilligung der Betroffenen i.S.v. Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 lit. a DSGVO.
werbliche Ansprache per E-Mail (berechtigtes Interesse)
Die Verantwortliche nutzt die E-Mail-Adressen der Betroffenen, um diese werblich
anzusprechen. Hierbei verarbeitet sie die folgenden Daten: Name, E-Mail-Adresse.
Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 lit. f DSGVO, wobei das berechtigte Interesse aus
dem Vertragsstatus und ErwG 47 DSGVO folgt.

werbliche Ansprache per E-Mail (Einwilligung)
(1) Die Verantwortliche nutzt die E-Mail-Adressen der Betroffenen, um diese werblich
anzusprechen.
(2) Falls die Betroffenen sich dafür entscheiden, holt sie die dafür erforderliche Einwilligung ein.
Hierfür verarbeitet sie den Namen, Zeitpunkt und Status der Einwilligung. Zweck ist die Erfüllung
einer rechtlichen Verpflichtung. Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 lit. c DSGVO i.V.m.
Artikel 7 Absatz 1 DSGVO.
(3) Die Verantwortlich nutzt die E-Mail-Adressen, um die betroffenen werblich anzusprechen.
Hierbei verarbeitet sie die folgenden Daten: Name, E-Mail-Adresse. Rechtsgrundlage ist die
Einwilligung der Betroffenen i.S.v. Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 lit. a DSGVO.

werbliche Ansprache per Post (berechtigtes Interesse)
Die Verantwortliche nutzt die Anschriften der Betroffenen, um diese werblich per Post
anzusprechen. Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 lit. f DSGVO, wobei das berechtigte
Interesse aus dem Vertragsstatus und ErwG 47 DSGVO folgt.

werbliche Ansprache per Telefon (Einwilligung)
(1) Die Verantwortliche nutzt die Telefonnummern der Betroffenen, um diese werblich
anzusprechen.
(2) Falls die Betroffenen sich dafür entscheiden, holt sie die dafür erforderliche Einwilligung ein.
Hierfür verarbeitet sie den Namen, Zeitpunkt und Status der Einwilligung. Zweck ist die Erfüllung
einer rechtlichen Verpflichtung. Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 lit. c DSGVO i.V.m.
Artikel 7 Absatz 1 DSGVO.
(3) Die Verantwortlich nutzt die Telefonnummern, um die betroffenen werblich anzusprechen.
Hierbei verarbeitet sie die folgenden Daten: Name, Telefonnummer. Rechtsgrundlage ist die
Einwilligung der Betroffenen i.S.v. Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 lit. a DSGVO.

Sonderkonstellation: Veranstaltungen
Die Verantwortliche führt Veranstaltungen durch und verarbeitet die Daten der Betroffenen bei
der Anmeldung zur sowie Durchführung der Veranstaltung. Hierbei verarbeitet sie grundsätzlich
folgende Daten: Name, Kontaktdaten, Teilnahmestatus. Zweck ist die Durchführung der
Veranstaltung. Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 lit. b DSGVO. Zur Veranstaltung ist
folgendes zu ergänzen:

Anmeldung über Einladung bestehender Kontakte
Die Verantwortliche nutzt die Kontaktdaten der Betroffenen, die sie bereits speichert und die sie
gemäß Artikel 5 Absatz 1 lit. a DSGVO für diese Zwecke auch verwenden darf, und lädt diese
Betroffenen proaktiv zur Veranstaltung ein. Hierbei werden folgende Daten verarbeitet: Name,
Kontaktdaten. Die Verarbeitung dient der Einladung zur Veranstaltung. Rechtsgrundlage ist
Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 lit. b DSGVO.

Anmeldung über offene Registrierungsmöglichkeit
Die Verantwortliche ermöglicht eine offene Registrierung zur Veranstaltung und dokumentiert die
Anmeldungen. Hierbei werden folgende Daten verarbeitet: Name, Kontaktdaten, Anmeldestatus.
Die Verarbeitung dient der Anmeldung zur Veranstaltung. Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1
Satz 1 lit. b DSGVO.

Veranstaltung kostenpflichtig
Soweit die Veranstaltung kostenpflichtig ist, werden Rechnungen erstellt, versendet und der
Zahlungsstatus geprüft. Hierbei werden folgende Daten verarbeitet: Name, Rechnungsanschrift,
Zahlungsstatus. Zweck ist die Durchsetzung des eigenen Vergütungsanspruches, soweit es der
Durchführung des Veranstaltungsvertrages dient. Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Satz 1
lit. b DSGVO.

Veranstaltung kostenfrei
Soweit die Veranstaltung kostenfrei ist, werden Einladungen erstellt und versendet. Hierbei
werden folgende Daten verarbeitet: Name, Kontaktdaten, Zahlungsstatus. Zweck ist die
Durchführung der Veranstaltung. Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 lit. b DSGVO.

Format Präsenzveranstaltung
Soweit die Veranstaltung eine Präsenzveranstaltung ist, wird am Zugang zur Veranstaltung der
Zutritt dokumentiert. Hierbei werden folgende Daten verarbeitet: Name, Kontaktdaten, Status
Zutritt. Die Verarbeitung dient der Durchführung der Veranstaltung. Rechtsgrundlage ist Artikel 6
Absatz 1 Satz 1 lit. b DSGVO.

Format Onlineveranstaltung
Soweit die Veranstaltung eine Onlineveranstaltung ist, wird am Zugang zur Veranstaltung der
Zutritt dokumentiert und ggf. Ton-, Bild- und Filmdaten verarbeitet; dies jedoch nur wenn die
Betroffenen freiwillig teilnehmen und ihre Kamera bzw. ihr Mikrofon aktivieren. Hierbei werden
folgende Daten verarbeitet: (1) Name, Kontaktdaten, Status Zutritt, (2) Ton-, Bild- und Filmdaten.
Die Verarbeitung dient der Durchführung der Veranstaltung. Bei den Daten der Kategorie (1) ist
Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 lit. b DSGVO die Rechtsgrundlage. Bei den Daten der Kategorie (2) ist
Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 lit. a DSGVO die Rechtsgrundlage. Dem steht das Verbot nach Artikel 9
Absatz 1 DSGVO nicht entgegen, da hier die Ausnahme nach Artikel 9 Absatz 2 lit a DSGVO
greift.

Format Hybridveranstaltung
(1) Für Hybridveranstaltungen gilt folgendes:
(2) Soweit die Veranstaltung eine Präsenzveranstaltung ist, wird am Zugang zur Veranstaltung
der Zutritt dokumentiert. Hierbei werden folgende Daten verarbeitet: Name, Kontaktdaten, Status
Zutritt. Die Verarbeitung dient der Durchführung der Veranstaltung. Rechtsgrundlage ist Artikel 6
Absatz 1 Satz 1 lit. b DSGVO.
(3) Soweit die Veranstaltung eine Onlineveranstaltung ist, wird am Zugang zur Veranstaltung der
Zutritt dokumentiert und ggf. Ton-, Bild- und Filmdaten verarbeitet; dies jedoch nur wenn die
Betroffenen freiwillig teilnehmen und ihre Kamera bzw. ihr Mikrofon aktivieren. Hierbei werden
folgende Daten verarbeitet: (1) Name, Kontaktdaten, Status Zutritt, (2) Ton-, Bild- und Filmdaten.
Die Verarbeitung dient der Durchführung der Veranstaltung. Bei den Daten der Kategorie (1) ist
Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 lit. b DSGVO die Rechtsgrundlage. Bei den Daten der Kategorie (2) ist
Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 lit. a DSGVO die Rechtsgrundlage. Dem steht das Verbot nach Artikel 9
Absatz 1 DSGVO nicht entgegen, da hier die Ausnahme nach Artikel 9 Absatz 2 lit a DSGVO
greift.

Akquise bei und/oder nach der Veranstaltung
Die Verantwortliche nutzt die E-Mail- und Postadressen der Betroffenen, die an der
Veranstaltung teilnehmen, um diese werblich anzusprechen. Hierbei werden folgende Daten
verarbeitet: Name, E-Mail-Adresse, Anschrift Vertragsstatus. Die Verarbeitung dient der
werblichen Ansprache und dem Direktmarketing. Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Satz 1
lit. f DSGVO, wobei das berechtigte Interesse aus dem Vertragsstatus und ErwG 47 DSGVO
folgt.

Medienaufnahmen während der Veranstaltung
(1) Die Verantwortliche dokumentiert die Veranstaltung mit Medienaufnahmen (Foto, Ton, Film).
(2) Falls die Betroffenen sich dafür entscheiden, holt sie die dafür erforderliche Einwilligung ein.
Hierfür verarbeitet sie den Namen, Zeitpunkt und Status der Einwilligung. Zweck ist die Erfüllung
einer rechtlichen Verpflichtung. Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 lit. c DSGVO i.V.m.
Artikel 7 Absatz 1 DSGVO.
(3) Von den Betroffenen fertigt sie die Aufnahmen an und veröffentlicht sie, soweit die erteilte
Einwilligung dies erlaubt. Hierbei werden folgende Daten verarbeitet: Name, Ton- und Bilddaten.
Zweck ist die Präsentation der Verantwortlichen. Rechtsgrundlage ist Artikel 6 Absatz 1 Satz 1 lit.
a DSGVO. Dem steht das Verbot nach Artikel 9 Absatz 1 DSGVO nicht entgegen, da hier die
Ausnahme nach Artikel 9 Absatz 2 lit a DSGVO greift.

Outsourcing: Empfängerinnen, Auftragsverarbeiterinnen

Folgende Empfänger*innen und sonstige externe Stellen erhalten in diesem Zusammenhang
Daten der Betroffenen:

Microsoft (Suite):

Es werden diverse Applikationen von der Microsoft Corporation (USA) eingesetzt, die gemäß
Artikel 28 DSGVO beauftragt wurde. Eine nicht auszuschließende Übermittlung von Daten in
ein Drittland (hier USA) ist gemäß Artikel 45 DSGVO gerechtfertigt.
Folgende Tools werden
eingesetzt:
Microsoft-365 (Cloud, Software)

Google (Suite):

Es werden diverse Applikationen der Google Ireland Ltd. (Irland - EU) eingesetzt, die nach Artikel
28 DSGVO beauftragt wurde. Eine nicht auszuschließende Übermittlung von Daten in ein
Drittland (hier zur Google LLC in den USA) ist gemäß Artikel 45 DSGVO gerechtfertigt.

Folgende Tools werden eingesetzt:
Google Workspace
Google Calendar
YouTube (Grundsatz)

Hierzu sei folgendes angemerkt: YouTube ist ein Portal, auf dem Videos gezeigt werden.
YouTube (eigener Kanal)
Hierzu sei folgendes angemerkt: Die Verantwortliche betreibt einen eigenen YouTube-Kanal.
YouTube (Medienaufnahmen)
Hierzu sei folgendes angemerkt: Die Verantwortliche veröffentlicht hier Videos, die die
Betroffenen zeigen.

Zoho (Suite):

Es werden diverse ZohoOne-Applikationen eingesetzt. Zur Identität des Anbieters ist folgendes
auszuführen: Es gibt zahlreiche Unternehmen, die unter „Zoho“ firmieren (vgl.https://
www.zoho.com/de/contactus.html). Mit Blick darauf, dass die Verantwortliche ein Unternehmen
mit Sitz innerhalb der Europäischen Union ist, ist sie insoweit mit zwei Vertragspartnern
verbunden. Soweit es um die schuldrechtliche Pflicht geht, ihm das o.g. Tool zur Verfügung zu
stellen, ist der Vertragspartner die Zoho Corporation B.V. (Niederlande - EU). Soweit es darum
geht, dass im Rahmen der Nutzung des o.g. Tools in ihrem Auftrag personenbezogene Daten
verarbeitet werden, ist neben der Zoho B.V. (Niederlande, s.o.) ihr zweiter Vertragspartner bzw.
Auftragsverarbeiter die ZOHO CORPORATION PVT. LTD. (Indien). Eine nicht
auszuschließende Übermittlung von Daten in ein Drittland (hier zur ZOHO CORPORATION
PVT. LTD. in Indien) ist gemäß Artikel 46 DSGVO gerechtfertigt. Folgende Tools werden
eingesetzt:
Zoho Workdrive
Zoho Forms
Zoho Calendar
Zoho Campaign
Zoho Marketing-Hub
Zoho Books
Zoho Bookings
Zoho Survey
Zoho SalesIQ
Zoho Sign
Zoho Social
Zoho Desk
Zoho Cliq
Zoho Analytics

Adobe (Suite):

Es werden diverse Applikationen der Adobe Systems Software Ireland Limited (Irland - EU)
eingesetzt, die gemäß Artikel 28 DSGVO beauftragt wurde. Eine nicht auszuschließende
Übermittlung von Daten in ein Drittland (hier zur Adobe Inc., USA) ist bei
Beschäftigtendaten gemäß Artikel 46 DSGVO und bei allen anderen Daten gemäß Artikel
45 DSGVO gerechtfertigt. Folgende Tools werden eingesetzt:
AdobeConnect
AdobeSign
AdobeFonts

Klick-Tipp:

Es wird das Automatisierungs-Tool „KlickTipp“ der KLICK-TIPP LIMITED (Vereinigte Königreich
Großbritannien und Nordirland), die nach Artikel 28 DSGVO beauftragt wurde, eingesetzt. Eine
nicht auszuschließende Übermittlung von Daten in ein Drittland (hier das Vereinigte
Königreich Großbritannien und Nordirland) ist gemäß Artikel 45 DSGVO gerechtfertigt.

Lexoffice:

Es wird das Buchhaltungs-Tool „Lexoffice“ der Haufe Service Center GmbH (Deutschland - EU)
eingesetzt, die gemäß Artikel 28 DSGVO beauftragt wurde.

externe Steuerberatungskanzlei:

Die Buchhaltungsdaten werden an eine externe Steuerberatungskanzlei übermittelt. Soweit
Daten bei der Steuerberatungskanzlei verarbeitet werden, stellt dies keine Auftragsverarbeitung
(vgl. DSK-Kurzpapier 13), sondern eine Datenübermittlung dar, die ihrerseits durch Artikel 6
Absatz 1 Satz 1 lit. f DSGVO gerechtfertigt ist. Es handelt sich mithin um einen Fall des
sonstigen Outsourcings.

Datev:

Es wird das Buchhaltungs-Tool „Datev“ der Datev eG (Deutschland - EU) eingesetzt, die gemäß
Artikel 28 DSGVO beauftragt wurde.

externe Videograf*innen:

Zur Anfertigung von Filmaufnahmen werden externe Videograf*innen eingesetzt, der gemäß
Artikel 28 DSGVO beauftragt wurden.

externe Tondienstleister*innen:

Zur Anfertigung von Tonaufnahmen werden externe Tondienstleister*innen eingesetzt, der
gemäß Artikel 28 DSGVO beauftragt wurden.

externe Fotograf*innen:

Zur Anfertigung von Fotoaufnahmen werden externe Fotograf*innen eingesetzt, der gemäß
Artikel 28 DSGVO beauftragt wurden.

Meta (soziales Netzwerk):

Es wird die sozialen Netzwerke und Medien der Meta Platforms Ireland Limited (Irland - EU)
eingesetzt. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass eine Datenübermittlung zur oder eine
Einbindung der Muttergesellschaft, der Meta Platforms Inc. (USA) stattfindet. Soweit die
Verantwortliche und die vorgenannte Anbieterin gemeinsam verantwortlich sind, ist die
Ve r e i n b a r u n g h i e r n a c h z u l e s e n : h t t p s : / /www. f a c e b o o k . c om/ l e g a l / t e rms /
page_controller_addendum. Dort befinden sich alle Informationen zum Anwendungsbereich und
zur Aufgabenverteilung. In allen übrigen Fällen wurde die vorgenannte Anbieterin nach Artikel 28
DSGVO beauftragt. Eine nicht auszuschließende Übermittlung von Daten in ein Drittland
(hier zur Meta Plattforms Inc. USA) ist bei Beschäftigtendaten gemäß Artikel 46 DSGVO
und bei allen anderen Daten gemäß Artikel 45 DSGVO gerechtfertigt.
Folgende soziale
Netzwerke, Medien und/oder Tools werden eingesetzt:
Facebook (Unternehmensseite)
Instagram (Unternehmensseite)
Instagram (Medienaufnahmen)

TikTok (soziales Netzwerk):

Es wird das soziale Netzwerk „TikTok“, das von der TikTok Technology Limited (EU - Irland) und
der TikTok Information Technologies UK Limited (Vereinigtes Königreich von England und
Nordirland) gemeinschaftlich angeboten wird, eingesetzt. Aus der Datenschutzerklärung der
Drittanbieterinnen geht jedoch vor, dass sie Daten auch an andere Unternehmen ihrer
„Unternehmensgruppe“ weitergeben, ohne jedoch zu spezifizieren, welche Unternehmen
dazugehörigen. Trotz öffentlich gegenteiliger Aussagen ist daher nicht auszuschließen, dass die
Daten zu Unternehmen in den USA und/oder die Volksrepublik China, dort insbesondere an die
Muttergesellschaft Beijing Bytedance Technology Ltd. (Volksrepublik China) übermittelt und dort
auch verarbeitet werden. Soweit der Verantwortliche und die Drittanbieterinnen des hier
vorgestellten sozialen Netzwerks bzw. Mediums gemeinsam verantwortlich sind, haben sie eine
gemeinsame Verantwortlichkeit nach Artikel 26 DSGVO vereinbart. In allen übrigen Fällen wurde
der Anbieter sozialen Netzwerks bzw. Mediums nach Artikel 28 DSGVO beauftragt. Eine nicht
auszuschließende Übermittlung von Daten in ein Drittland (hier USA) ist gemäß Artikel 49
Absatz 1 lit. a DSGVO gerechtfertigt. Folgende Tools werden eingesetzt:
TikTok (Unternehmensseite)
TikTok (Medienaufnahmen)

Calendly:

Es wird das Terminbuchung-Tool „Calendly“ der Calendly LLC (USA) eingesetzt, die gemäß
Artikel 28 DSGVO beauftragt wurde. Eine nicht auszuschließende Übermittlung von Daten in
ein Drittland (hier USA) ist gemäß Artikel 46 DSGVO gerechtfertigt.

Vimeo (Grundsatz):

Es wird das Videowiedergabe-Tool „Vimeo“ der Vimeo, LLC (USA) eingesetzt, die nach Artikel 28
DSGVO beauftragt wurde. Eine nicht auszuschließende Übermittlung von Daten in ein
Drittland (hier USA) ist bei Beschäftigtendaten gemäß Artikel 46 DSGVO und bei allen
anderen Daten gemäß Artikel 45 DSGVO gerechtfertigt.
Hierbei wird folgendes eingesetzt:
Vimeo (Medienaufnahmen)

Zoom:

Es wird das Webinar- bzw. Videokonferenz-Tool „Zoom“ der Zoom Video Communications, Inc.
(USA) eingesetzt, die gemäß Artikel 28 DSGVO beauftragt wurde. Eine nicht
auszuschließende Übermittlung von Daten in ein Drittland (hier USA) ist gemäß Artikel 45
DSGVO gerechtfertigt.


Glossar

Es folgt ein Glossar. Nicht alle Sachverhalte, die im Glossar erläutert werden, spielen
notwendigerweise eine Rolle bei den hier beschrieben Datenverarbeitungsvorgängen. Sie
dienen nur dem allgemeinen Verständnis und damit der Transparenz.

Thema: Grundbegriffe

Personenbezogene Daten: Das sind alle Informationen, die mittelbar oder unmittelbar
Rückschlüsse auf natürliche Personen, mithin menschliche Wesen zulassen.
Verarbeitung personenbezogener Daten: Jedweder aktive oder passive Umgang mit
personenbezogenen Daten, von der Erhebung über die Kernverarbeitung bis zur Löschung.
Einwilligung: Das ist eine nachweisbare Willenserklärung, die vor einer Verarbeitung
personenbezogener Daten freiwillig abgegeben wird und die eine konkrete Verarbeitung der
personenbezogenen Daten des erklärenden Betroffenen gestattet.

Thema: Soziale Medien

Unternehmens- und/oder Produktseite: Diese Formulierung bedeutet, dass die Verantwortliche
eine Unternehmens- bzw. Produktseite bei einem sozialen Medium unterhält, die auch auf der
Internetseite verlinkt ist. Sofern die Betroffenen diesen Link (gemeint ist der Link zur
Unternehmens- bzw. Produktseite) anklicken, gelangen sie zu dem Profil des Verantwortlichen.

Plugin: Diese Formulierung bedeutet, dass die Verantwortliche auf der Internetseite ein Plugin
einer Drittanbieterin eines sozialen Netzwerks bzw. Mediums eingebunden hat. Sofern die
Betroffenen dieses Plugin anklicken, gelangen sie zum Profil der Verantwortlichen. Die
Verantwortliche nutzt dabei die sog. Zwei-Klick-Lösung. Das heißt, dass nach dem Klick
zunächst grundsätzlich keine personenbezogenen Daten an die jeweilige Drittanbieterin des
Plug-ins weitergegeben werden. Die Drittanbieterin ist anhand der Gestaltung des Plugins (z.B.
durch das Logo) zu erkennen. Die Verantwortliche ermöglicht den Betroffenen, über den Button
direkt mit der Drittanbieterin des Plug-ins zu kommunizieren. Nur wenn sie auf das markierte
Feld klicken und es dadurch aktivieren, erhält die Drittanbieterin die Information, dass die
Betroffenen diese Internetseite aufgerufen haben. Erst dann werden die Daten übermittelt. Durch
die Aktivierung des Plug-ins werden also personenbezogene Daten der Betroffenen an die
jeweilige Drittanbieterin übermittelt. Diese Datenweitergabe erfolgt unabhängig davon, ob die
Betroffenen ein Konto bei der jeweiligen Drittanbieterin besitzen und dort eingeloggt sind. Wenn
sie bei der Drittanbieterin eingeloggt sind, werden ihre durch die hiesige Verantwortliche
erhobenen Daten direkt dem Konto zugeordnet, das die Betroffenen bei der jeweiligen
Drittanbieterin unterhalten.

Ads: Diese Formulierung bedeutet, dass die Verantwortliche sog. „Ads“ (Anzeigen) in einem
sozialen Medium einsetzt. Mithilfe der „Ads“ kann die hiesige Verantwortliche im Rahmen des
jeweiligen sozialen Netzwerks bzw. Mediums auf ihre Angebote aufmerksam machen. Sie kann
in Relation zu den Daten der Werbekampagnen ermitteln, wie erfolgreich die einzelnen
Werbemaßnahmen sind. Damit wird das Interesse verfolgt, den Betroffenen „Ads“ anzuzeigen,
die für sie von Interesse sind, diese Internetseite für sie interessanter zu gestalten sowie eine
faire Berechnung von Werbekosten durchzuführen. Diese „Ads“ werden durch die jeweilige
Drittanbieterin ausgeliefert. Sofern die Betroffenen über „Ads“, die die jeweilige Drittanbieterin
ihnen präsentiert, auf die Internetseite der hiesigen Verantwortlichen gelangen, wird ein Cookie
auf dem Rechner der Betroffenen gespeichert. Diese Cookies sollen in der Regel nicht dazu
dienen, die Betroffenen persönlich zu identifizieren.

Pixel: Diese Formulierung bedeutet, dass die Verantwortliche sog. Pixel einsetzt. Das ist ein
Analysetool, mit dem die Verantwortliche die Effektivität von Werbung messen kann. Es wird
i.d.R. dazu eingesetzt, Handlungen von Menschen auf einer Internetseite zu verstehen und
nachzuvollziehen. Die Verantwortliche hat den Pixel auf ihrer Internetseite implementiert, indem
sie den Pixel-Code im Header platziert hat. Wenn die Betroffenen dann die Internetseite
besuchen und eine Handlung ausführen (bspw. einen Kauf abschließen), wird der Pixel
ausgelöst und die Handlung wird gemeldet. Auf diese Weise erfährt die Verantwortliche, wenn
die Betroffenen eine Handlung vornehmen und kann dies auswerten.

Upload in die Custom Audience: Diese Formulierung bedeutet, dass die Verantwortliche die
Daten der Betroffenen (i.d.R. die E-Mail-Adresse) bei einer Drittanbieterin eines sozialen
Netzwerks oder Mediums hochlädt; natürlich erst nach Erteilung der Einwilligung. Dadurch kann
die hiesige Verantwortliche den Betroffenen im Rahmen des Besuchs eines sozialen Netzwerks
bzw. Mediums interessenbezogene Werbeanzeigen („Ads“) darstellen lassen. Dies geschieht
wie folgt: Sie lädt die Kontaktdaten (i.d.R. die E-Mail-Adresse) bei der jeweiligen Drittanbieterin
hoch. Die Drittanbieterin prüft dann, ob die Betroffenen mit diesen Kontaktdaten bei ihr registriert
sind. Verneinendenfalls werden die Kontaktdaten nicht in die Custom Audience (eine Art
Datenbank, die die Verantwortliche bei der jeweiligen Drittanbieterin führt) eingetragen.
Bejahendenfalls werden die Daten in die Custom Audience der Verantwortlichen eingetragen.
Sofern die Betroffenen dann das von der jeweiligen Drittanbieterin bereitgehaltene soziale
Netzwerk oder Medium besuchen, hat die hiesige Verantwortliche die Möglichkeit, den
Betroffenen Werbung anzuzeigen, die für sie von Interesse ist.

Veröffentlichung von Medienaufnahmen: Diese Formulierung bedeutet, dass die Verantwortliche
Medienaufnahmen der Betroffenen (Foto-, Ton- und/oder Filmaufnahmen) im jeweiligen sozialen
Medium oder Netzwerk hochlädt und sie dort veröffentlicht.

Thema: Videoeinbettungen

Plugin: Diese Bezeichnung bedeutet, dass auf der Internetseite der Verantwortlichen Plugins
eines Videoportals eingebunden sind. Bei jedem Aufruf einer Seite, die ein oder mehrere
Videoclips anbietet, wird eine direkte Verbindung zwischen dem Browser der Betroffenen und
einem Server der jeweiligen Drittanbieterin hergestellt. Die jeweilige Drittanbieterin speichert die
Daten der Betroffenen als Nutzungsprofile und nutzt sie für Zwecke der Werbung,
Marktforschung und/oder bedarfsgerechten Gestaltung ihrer Internetseite. Eine solche
Auswertung erfolgt insbesondere (selbst für nicht eingeloggte Betroffene) zur Erbringung von
bedarfsgerechter Werbung und um andere Nutzer *innen über die Aktivitäten der Betroffenen auf
der Internetseite der Verantwortlichen zu informieren. Den Betroffenen steht ein
Widerspruchsrecht gegen die Bildung dieser Nutzerprofile zu, wobei sie sich zur Ausübung
dieses Rechts an die jeweilige Drittanbieterin richten müssen. Weitere Informationen zu Zweck
und Umfang der Datenerhebung und ihrer Verarbeitung durch die jeweilige Drittanbieterin
erhalten die Betroffenen in der Datenschutzerklärung.

Eigener Kanal: Diese Bezeichnung bedeutet, dass die Verantwortliche im Videoportal einen
eigenen Kanal anbietet.

Veröffentlichung von Medienaufnahmen: Diese Formulierung bedeutet, dass die Verantwortliche
Medienaufnahmen der Betroffenen (Foto-, Ton- und/oder Filmaufnahmen) im jeweiligen
Videoportal hochlädt und sie dort veröffentlicht.

Thema: Elektronische Widerrufserklärung (Widerrufsbutton)

Sofern Verbrauchern für bestimmte Verträge ein gesetzliches Widerrufsrecht zusteht, stellen wir die Möglichkeit zur elektronischen Abgabe einer Widerrufserklärung über die gesetzlich vorgesehene Online-Widerrufsfunktion ("Widerrufsbutton") bereit.

Bei Nutzung dieser Funktion verarbeiten wir die von Ihnen eingegebenen bzw. übermittelten Daten, insbesondere:

  • Vor- und Nachname
  • E-Mail-Adresse
  • Vertrags-, Bestell- oder Kundennummer (soweit vorhanden)
  • Angaben zum betroffenen Vertrag bzw. zur Buchung
  • Datum und Zeitpunkt der Übermittlung
  • technische Protokolldaten zur Dokumentation des Eingangs

Die Verarbeitung erfolgt zum Zweck der Entgegennahme, Zuordnung, Bearbeitung und Dokumentation Ihres Widerrufs sowie zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen.

Rechtsgrundlage der Verarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO (Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung) sowie, soweit für die Vertragsabwicklung erforderlich, Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.

Die Daten werden nur an solche Empfänger weitergegeben, die für die Bearbeitung des Widerrufs erforderlich sind (z. B. Hostinganbieter, Shop- oder CRM-Dienstleister, Zahlungsdienstleister oder technische Auftragsverarbeiter).

Die Daten werden für die Dauer der gesetzlichen Aufbewahrungs- und Nachweispflichten gespeichert und anschließend gelöscht, sofern keine weiteren gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen.

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